in Österreich und in Regionen

Anfang September 2022 starteten zwei Projekte, die aktuell den Kern des „Wellbeing-Projekts“ bilden. 

Im ersten Projekt unter dem Titel „SDGVisionPath“ erarbeitet ein Team von Wissenschaftler*innen der Universität für Bodenkultur (BOKU), der Universität für Angewandte Kunst Wien, der Universität Salzburg („PLUS“) sowie der cooppa Genossenschaft mit unterschiedlichen Expert:innen und Stakholder:innen aus Österreich Transformationspfade für Zukunftsvisionen zur Erreichung der Nachhaltigkeits-Ziele Klimaschutz (SDG13), Ungleichheit (SDG 10) und menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8) entwickeln. Es wird vom Austrian Climate Research Programme (ACRP) gefördert. 

Die Wissenschaftler*innen kombinieren die Anwendung von „Communities of Practice (CoP)“ für die Zusammenarbeit von Stakeholder:innen und Expert:innen mit zwei Modellen, die speziell für die Wechselwirkungen zwischen den SDGs und für die Integration von Stakeholder- und Expert:innenwissen geeignet sind. Die Ziele sind dabei insbesondere:

  • dass die Expert:innen und Stakeholder:innen ein Systemverständnis und Verständnis zu Hürden und Chancen für eine gemeinsame Problemerkennung zur Erreichung von SDG13, SDG8 und SDG10 im österreichischen Kontext entwickeln;
  • eine Zukunftsvision mit Stakeholder:innen zu formulieren, um zu verstehen welches Leben wir im Jahr 2050 führen wollen;
  • Transformationspfade zu erarbeiten, die zur Erreichung der Zukunftsvision erforderlich sind;
  • Politikempfehlungen zu identifizieren, die geeignet sind, die Erreichung Zukunftsvision zu unterstützen.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem UniNEtZ -Projekt sowie verschiedenen Stakeholdern wie dem Austrian Chapter des Club of Rome , den Scientists4Future, dem Umweltdachverband sowie repanet umgesetzt.

Mehr Informationen dazu gibt es auf der Projektwebsite (demnächst hier).

___________________________________________________

Für eine Anpassung an den Klimawandel gilt es, wie in allen Bereichen der Nachhaltigkeit  operationalisierbare Ziele zu setzen, deren Grad der Erreichung dann als Fortschritt gemessen werden kann. Dabei werden Indikatoren, die für die Menschen auch leitend sind, von Zukunftsbildern und -geschichten abgeleitet.

Ziel des zweiten Projekts, das vom Programm StartClim gefördert, von der Universität für Angewandte Kunst Wien koordiniert und in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur durch geführt wird, ist es, in einem konkreten Setting (einer Region) gemeinsam mit Entscheidungsträger*innen und Expert*innen eine replizierbare Methode zur Entwicklung  von Leitindikatoren zur umfassenden quantitativen Messung der Klimawandelanpassung im Rahmen der von der Klimapolitik und der Agenda 2030 vorgegebenen Ziele zu erarbeiten.
Geplantes Ergebnis ist ein spezifisches Leitindikatorensystem als Ergebnis des Prozesses in der gewählten Region, dem steirischen Salzkammergut. Dieses ist eingebettet in die von den Stakeholdern entwickelten Zukunftsbilder und -geschichten und ermöglicht auch eine Überprüfung der Erfolge der Anpassungsmaßnahmen in Form regelmäßiger „Anpassungs- und Nachhaltigkeitsberichte“.


Die Methode soll dann auch für andere Regionen sowie auch Unternehmen/Organisatio-nen und auch für Länder und die Welt als Ganzes anwendbar sein.

Mehr Informationen dazu gibt es auf der Projektwebsite