Wellbeing: Workshops

Ernst zunehmende Nachhaltigkeit muss sich daran messen lassen, ob nachprüfbare Ziele gesetzt werden, die einen wesentlichen Beitrag zu den globalen Zielen versprechen. 

Aber welche Ziele können das sein? Wir nutzen dafür wissenschaftliche und künstlerische Zugänge, um zu individuell und in der Gruppe zu erarbeiten, welchen Beitrag wir zur Erreichung der globalen Ziele leisten wollen – und können!

In Workshops mit Entscheidungsträger:innen und Stakeholdern fragen wir entsprechend der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökologisch, sozial, ökonomisch) entlang der 17 SDGs, 

  • wo wir, dh jedeR einzelne von uns als Mensch, mit seiner/ihrer Organisation und als Gesellschaft, 2030 angekommen sein möchten, 
  • wie wir bemerken, wie weit wir dahin schon gekommen sind (Indikatoren) und 
  • was wir konkret dafür tun können, diese Ziele zu erreichen.

Dabei geht es nicht nur darum, wieviel Energie wir verbrauchen oder Plastik vermeiden, sondern auch, wie und wo das, was wir kaufen, produziert wurde. Etwa unter welchen Arbeitsbedingungenwoher die Rohstoffe kommen und wieviele Ressourcen dabei insgesamt verbraucht wurden, und wer vieviel daran verdient. Wirtschaftliche Indizes sollen erfassen, wieviel die Wirtschaft/das Unternehmen zur Erreichung der sozialen Zielwerte und zur Einhaltung ökologischer Grenzwerte beigetragen hat beziehungsweise wie sie sich in Bezug auf diese entwickelt. 

Dabei soll jeweils in einer Region oder Land, mit einer Gruppe von Unternehmen oder in einer Branche in einer Reihe von Workshops

– ein systemisches Verständnis für die Herausforderungen der Agenda 2030 entwickelt 

– auf dieser Grundlage persönliche und gemeinsame Ziele für alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökologisch, ökonomisch, sozial im Sinne der Doughnut Ökonomie) in Form von Bildern und Ge-schichten formuliert und 

– quantifiziert  (Leitindikatoren) sowie 

– die gefundenen Bilder und Geschichten zusammen mit den Leitindikatoren öffentlich präsentiert und diskutiert werden.

Seit 2021 arbeiten wir im Austrian Chapter des Club of Rome gemeinsam mit dem UniNEtZ-Projekt an der Universität für Angewandte Kunst Wien und der Universität Salzburg an diesem Projekt, das heute unter dem Namen

Wellbeing – ein gutes Leben in einer Welt voller Krisen

firmiert.

Link: 

Das Wellbeing-Projekt des Austrian Chapter des Club of Rome.