Internationaler Kongress
veranstaltet von der Universität Innsbruck/Institut für Ideengeschichte und dem Austrian Chapter des Club of Rome

am 20. und 21. Oktober 2017
im Palais Franz Stephan, 1010 Wien, Wallnerstrasse 3 / 1. Stock

Hier finden Sie das Programm und hier geht es zur Anmeldung

Der kontroverse Diskurs über den heutigen Stellenwert des Aufklärungsdenkens ist aktueller denn je. Die Prinzipien und Werte, wie Demokratie, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Humanität und Menschenrechte zählen zum errungenen Erbe der Aufklärung, das heute sehr unterschiedlich beurteilt wird. Auf dem Kongress „Das neue Aufklärungsdenken und der gesellschaftliche Wandel“ geht es vor allem um ein neues Konzept der „reflexiven“ Aufklärung. Das unabschließbare Projekt der Aufklärung versteht sich als „reflexiv“, als Teil der Moderne und als zweite kritische Aufklärung. Der Kongress sollte darüber hinaus auch bedeutsame gesellschaftliche Felder der heutigen Aufklärung, wie Probleme des gesellschaftlichen Wandels heute, das Flüchtlingsproblem, den Terrorismus in Europa, die Gerechtigkeit, das Sozialkapital, die europäischen Werte und die Toleranz thematisieren. Die einzelnen Vorträge verbindet ein humanes Plädoyer für kritisches Aufklärungsdenken, für Vernunft, Menschenrechte und Toleranz.

Folgende Sprecherinnen und Sprecher erwarten Sie:

Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Reinalter (Innsbruck):

Prof. Dr. Udo Steinbach (Berlin)

Prof. Dr. Jochen Oltmer (Osnabrück)

Dr. Valentin Beck (Berlin):

Prof. Dr. Heinrich Neisser (Wien)

Prof. Dr. Ulrike Guérot (Krems):

Prof. Dr. Clemens Sedmak (Salzburg/London)

Moderation: Prof. Dr. Michael Schäfer (Amsterdam/Berlin):