Der Club of Rome ist ein internationaler Think Tank, der sich erstmals im Jahre 1972 mit dem bahnbrechenden Bericht
"Die Grenzen des Wachstums" von Donnella Meadows,
Dennis Meadows und Jorgen Randers an die Öffentlichkeit wandte.
Zum erstem Mal wurden EDV-gestützte Szenarien berechnet, die verschiedene Pfade in eine nachhaltige oder in eine nicht nachhaltige
Zukunft beschrieben. der Bericht löste eine intensive Diskussion über die Zukunft der Menschheit aus.
Heute arbeiten National Associations
des Club of Rome mit zusammen mehr als 1800 Mitgliedern interdisziplinär an der "World Problematique". Damit bezeichnet der Club
das mannigfach miteinander verwobene Konglomerat von Problemen, mit denen sich die Menschheit heute konfrontiert sieht.
Folgerichtig hat der Club seinen Arbeitsschwerpunkt erweitert und setzt sich heute mit ökologischen, sozialen und ökonomischen
Fragen gleichermaßen auseinander.
Einer Tradition entsprechend, die einen administrativen Überbau vermeidet (der Club wird manchmal auch als
non-governmental non-organisation bezeichnet), arbeitet der Club of Rome in einem Netzwerk aus aktiven Mitgliedern mit minimaler Infrastruktur.
Das Europabüro in Wien koordiniert die Aktivitäten der nationalen Gesellschaften, stellt Infrastruktur für
Events bereit und führt Projekte in Zusammenarbeit mit den
Ländergesellschaften und dem Generalsekretariat, das seinen Sitz in Winterthur hat, durch.